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Suzume Member
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Verfasst am: 24.06.2011, 20:39 Titel: XBox Live: Bald mit free-to-play Games? |
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Gerüchten zufolge soll Microsoft hinter verschlossenen Türen verschiedene Entwickler dazu aufgefordert haben, Ideen zur Einführung von Free-to-play-Games in den XBox Live Service zu diskutieren. Develop-Online schreibt unter Berufung auf die Quellen des Magazins, dass die Entwickler sich Gedanken darüber machen sollen, wie diese Spiele konkret aussehen könnten und spricht selbst von Mikrotransaktionen und Premium-Accounts - so gesehen also nichts neues unter unsrer alten Sonne.
Eine Bitte seitens Develop um Stellungnahme wurde jedoch nicht kommentiert - somit stehen die Aussagen derzeit ungesichert im Raum. Ob diese neue Games-Kategorie, so sie denn tatsächlich eingeführt würde, auch für den Indie-Markt zur Verfügung stehen wird, bleibt abzuwarten. Viel Spaß beim Spekulieren.
Quellen: Develop-Online _________________ "A good programmer is someone who always looks both ways
before crossing a one-way street."
-- Doug Linder |
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Glatzemann XNA.mag - Team
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Verfasst am: 25.06.2011, 11:07 Titel: |
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Ich habe da auch schon mehrfach Gerüchte darüber gehört, allerdings eher im UK- und US-Umfeld. Ich denke aber, daß dies auch hier sinnvoll wäre. Diverse Studien und Real-Life-Szenarios haben ja bewiesen, daß dies ein durchaus lohnenswertes Geschäftsmodell ist, daß auch problemlos parallel zu einem "normalen" Angebot laufen könnte.
Zusätzlich gibt es ja auch noch Gerüchte, daß auf der XBox werbefinanzierte Spiele kommen könnten. Der Knackpunkt bzw. die Besonderheit dabei soll sein, daß dies interaktive Werbung sein soll, die per Kinect steuerbar ist. Wenn man das noch ein wenig weiterspinnt, dann - wer die "personaliserte" Werbung von Amazon kennt - eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten...
Für Indie-Entwickler könnte dies den ultimativen Kick bedeuten, aber es könnte auch den Markt komplett zerstören, wenn dieser mit kostenlosen Games geflutet wird. Denn dann nimmt zum einen oft die Qualität etwas ab (die ja teilweise sowieso schon recht niedrig ist, bis auf einige positive Beispiele) aber zum anderen sind die Leute einfach weniger bereit zu zahlen. _________________ MVP · starLiGHT · "Mit ohne Haare" · ANX
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Suzume Member
Anmeldedatum: 05.09.2007 Beiträge: 496
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Verfasst am: 25.06.2011, 12:59 Titel: |
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Ja, mit dem free-to-play Modell scheint sich aktuell viel Geld machen zu lassen. Ich persönlich kann 99,9% dieser Spiele jedoch nichts abgewinnen und bin - wenn ich mich überhaupt zu einer Registrierung durchringen kann - meist schon nach wenigen Tagen wieder weg. Geld gebe ich dafür nicht aus.
Was Microsoft damit bezweckt, das ist wohl, die Attraktivität der Konsole für Casual Player zu erhöhen. Außerdem rückt so ein Service Windows 8 möglicherweise auch nochmal in den Fokus besagter Zielgruppe.
Bei all dem Hype um diese Spieler wünsche ich mir immer ganz fest, dass die Entwickler und Publisher nie die Hardcore-Gamer vergessen mögen. _________________ "A good programmer is someone who always looks both ways
before crossing a one-way street."
-- Doug Linder |
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Glatzemann XNA.mag - Team
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Verfasst am: 25.06.2011, 13:25 Titel: |
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Ich habe früher - ganz zu Anfang mal - Travian gespielt. Das war am Anfang noch komplett Free-To-Play und daraus hat sich dann was großes entwickelt. Bezahlt habe ich dafür aber auch nie. Je nachdem wie man es anstellt, kann man mit so einem Modell ja alle zufriedenstellen. Ich hab auch nen Avatar, würde mir aber zu 99.9% keine Klamotten oder so dafür kaufen auf der XBox.
Ich glaube, daß damit nicht nur Casual-Gamer angezogen werden. Auch für die "Gelegenheitsspieler" (also zwischen Hardcore und Casual) ist das sehr interessant. Ich fand z.B. Portal auf der XBox super, habe mich lange damit beschäftigt und viel Spaß damit gehabt. Ich habe es aber erst gekauft, als es im Sonderangebot war. Portal 2 werde ich mir auch höchstens dann kaufen, wenn ich Langeweile habe und es höchstens 5-10€ kosten würde. Würde Portal 2 aber jetzt kostenlos sein und man nur das Tutorial spielen können und die Levels würden kleine Beträge kosten (keine Ahnung, wie das aufgeteilt ist, aber 10 Level 300 oder 400 MS-Points) dann würde ich es unverzüglich herunterladen und das Tutorial spielen. Und dann würde sehr wahrscheinlich das passieren, was das Phänomen dieser Micro-Transactions ist:
Wenn das Spiel fesselnd und gut ist, dann würde ich (und viele andere auch) wahrscheinlich alle Levels am Stück kaufen ohne groß über den Preis nachzudenken. Auch wenn das Spiel unterm Strich teurer ist, als es ohne wäre. Eine Gefahr ist dies aber auch: Wenn mich das Spiel nicht sofort überzeugt oder ich von Anfang diesem System negativ gegenüber stehe, oder das Spiel "Durststrecken" hat, dann verdient der Hersteller unter Umständen weniger an mir.
Es kommt im Endeffekt alles auf die Balance und auf die Umsetzung an und dann kann so ein System alle zufriedenstellen. Und ich glaube, daß MS hier keine Experimente machen wird. Die verdienen sich seit geraumer Zeit an XBox Live dumm und dusselig und diese Einnahmequelle werden die nicht durch irgendwelchen halbgaren Quatsch versemmeln. Microsoft hat auf diesem Gebiet echt Erfahrung und wenn man nur danach die Konsolen bewerten würde, dann wäre Microsoft kilometerweit vorne... _________________ MVP · starLiGHT · "Mit ohne Haare" · ANX
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Razer Member
Anmeldedatum: 31.05.2009 Beiträge: 1796
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Verfasst am: 26.06.2011, 15:36 Titel: |
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Das ganze Thema wird momentan im Making Games bezogen auf Minecraft in 10 Seiten (Artikel und Interviews) ungefähr beschrieben.
Mojang (Notch und der Manager) erklären bei dem Interview was sie vor haben.
Ich finde das System sehr abtörnend als Spieler.
Denn wenn ich mir ein Spiel für 40€ kaufe, dann kann ich das durchzocken ohne Grenzen.
Wenn ich mir aber ein Spiel runterlade und es dann heißt: 10 Levels, dann zahlen. Dann denk ich mir:
Ach lass stecken, such ich mir was anderes.
Allgemein, ich hasse es, wenn ich z.B. in Iphone-Games o.Ä. dazu aufgefordert bin, mir für 3€ 100 Diamanten oder was auch immer zu kaufen,
weil ich diese im Spiel so extrem schleppend bekomm, dass es keinen Spaß macht... |
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Glatzemann XNA.mag - Team
Anmeldedatum: 24.07.2009 Beiträge: 7420 Wohnort: Leverkusen
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Verfasst am: 26.06.2011, 17:43 Titel: |
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Das ist ja genau mit Balance gemeint. Man kann das schlecht machen, sprich das gesamte Spiel ist nur darauf ausgelegt Geld zu machen, oder man kann es so machen, daß es sowohl für Nichtzahlende Spieler Spaß macht, als auch für zahlende Kunden. Dies war z.B. am Anfang bei Travian so: Der nichtzahlende konnte alles spielen und war auch genauso stark wie der zahlende. Der zahlende Kunde konnte aber bestimmte Tools verwenden, z.B. eine Queue für das Baumenü. Er hatte ein bequemeres Leben, aber keine wirklichen spielerischen Vorteile.
Der Vorteil z.B. für Level zu zahlen ist, daß wenn dir das Spiel nicht gefällt oder du nach 20 Leveln keine Lust mehr hast, daß du nicht 40€ ausgegeben hast, sondern vielleicht nur 5 oder 10€. Das mit den Leveln ist aber auch vielleicht ein blödes Beispiel.
Die Avatarkleidung und -gadgets sind ein viel besseres Beispiel. Es gibt Studien darüber, wieviele Leute diese Klamotten, die rein optisch sind kaufen, nur um damit gesehen zu werden, da wird einem Angst und Bange. Da könnte man gut von Leben, wenn man "Avatar-Kleidungs-Designer" wird Und niemand wird da gezwungen.
Oder schau dir mal den mittlerweile abgeebten Hype um "Second Life" an, da lief das ähnlich... _________________ MVP · starLiGHT · "Mit ohne Haare" · ANX
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Jeason Member
Anmeldedatum: 07.01.2011 Beiträge: 38
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Verfasst am: 26.06.2011, 17:52 Titel: |
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| Zitat: | | Die Avatarkleidung und -gadgets sind ein viel besseres Beispiel. Es gibt Studien darüber, wieviele Leute diese Klamotten, die rein optisch sind kaufen, nur um damit gesehen zu werden, da wird einem Angst und Bange. Da könnte man gut von Leben, wenn man "Avatar-Kleidungs-Designer" wird Und niemand wird da gezwungen. |
Bei Battlefield Heros scheint das nicht funktioniert zu haben. Die haben jedenfalls irgendwann sich von diesem Prinzip verabschiedet und dem Spieler auch Gegenstände angeboten die ihm spielerische Vorteile bringen. (Glaub ich zumindest) _________________ Bluna, das Getränk der Killerspiel, Metzel, Amokläufer und Sexualstraftäter, denn es enthält neben ungesunden Orangen auch drei buchstaben des Wortes Blut, was doch ziemlich verdächtig ist…
Visit my Blog -> http://raffael.level0soft.com |
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Glatzemann XNA.mag - Team
Anmeldedatum: 24.07.2009 Beiträge: 7420 Wohnort: Leverkusen
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Verfasst am: 26.06.2011, 17:56 Titel: |
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Auf der XBox ist dies eine Goldgrube...
Wie ja schon geschrieben, die Herausforderung liegt in der Balance. Für eine Firma wie Microsoft, die nicht darauf angewiesen ist, mit einem einzigen Spiel Geld zu verdienen und damit die hungrigen Mäuler der Familien der Angestellten zu stopfen ist dies sicherlich viel, viel einfacher. Wenn man die Free-To-Play Spieler die nicht zahlen wollen vergault, dann bricht das System zusammen oder wird garnicht erst bekannt... _________________ MVP · starLiGHT · "Mit ohne Haare" · ANX
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heiko Member
Anmeldedatum: 21.08.2009 Beiträge: 166
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Verfasst am: 27.06.2011, 06:01 Titel: |
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ich finde die Free-to-Play-Games klasse ich gebe auch gerne Geld aus wenn sich dadurch leichter oder schneller lvl'n lässt, nur die bezahlmöglichkeiten müssen stimmen für Ragnarok Online hab ich seid Free-to-Play nichts mehr bezahlt da nur Bankeinzug und Kreditkarte möglich sind. bei einem Premium acc(monatlicher Betrag) kriegt man mehr exp und Monster schmeißen leichter Items. es gibt auch Free-to-Play typische Sachen zu kaufen. _________________
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einsnull Member
Anmeldedatum: 16.11.2010 Beiträge: 13
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Verfasst am: 27.06.2011, 12:38 Titel: |
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Ich habe auch das ein oder andere Free-to-Play Spiel gespielt und ja, wie der Glatzemann schon sagte, die Balance ist dabei das Wichtigste. Nur gelingt es offenbar nur wenigen Entwicklern hier wirklich eine gute Balance zu finden.
Jedenfalls lasse ich jetzt generell die Finger von Spielen, bei denen man durch "debuffs" erhebliche Nachteile ohne ItemShop hat.
Es sollte meiner Meinung nach immer auch ein Abo-Modell geben, also entweder monatlich zahlen und dadurch auf alles Zugriff haben, und ItemShop-Items zu fairen "Ingame"-Preisen, oder halt kostenlos spielen und für Items Geld bezahlen.
Für Spieler die nur gelegntlich Spielen ist letzteres in Ordnung, für Spieler die sehr viel Spielen kann letztere Variante aber schnell viel teurer werden als ein Abo-Modell.
Was mir sehr gut gefallen hat war das F2P Modell bei Herr der Ringe Online. Hier konnte man kostenlos Spielen, bestimmte Dungeons und Quests musste man aber für Geld freischalten. Wenn man ein Abo abschließt hat man aber Zugriff auf alles. |
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